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Lernen durch Engagement

 

 

»Lernen durch Engagement« [Abk. LdE, engl. Service-Learning] ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von SchülerInnen mit fachlichem Lernen verbindet.

(Seifert, Zentner & Nagy, 2012; Seifert & Zentner, 2010)

 

Das heißt:

  • SchülerInnen setzen sich für das Gemeinwohl ein.
  • Sie tun etwas für andere oder die Gesellschaft.
  • Sie engagieren sich aber nicht losgelöst oder zusätzlich zur Schule, sondern als Teil von Unterricht und eng verbunden mit dem fachlichen Lernen.
  • Das Engagement der Schüler wird im Unterricht geplant, reflektiert und mit Inhalten der Bildungs- und Lehrpläne verknüpft.

Achtklässler beschäftigen sich in Biologie mit Ökosystemen und heimischen Pflanzen und legen in Kooperation mit einem Umweltschutzverein einen Naturlehrpfad mit Infotafeln zum lokalen Ökosystem an – denn ein brach liegendes Wiesenstück drohte zur Müllkippe zu verkommen.

Grundschulkinder üben in der Klasse das betonte Vorlesen, sprechen über geeignete Kinderliteratur und veranstalten Märchenvorlesetage in der öffentlichen Bücherei denn kulturelle Veranstaltungen für Kinder sind in der Stadt weitgehend dem Rotstift zum Opfer gefallen.

Eine 6. Klasse lernt in Physik- und Chemie, wie eine Batterie funktioniert und organisiert eine Kampagne „Batterien gehören nicht in den Hausmüll“ – denn beim Wandertag hatten die Schüler achtlos weggeworfene Batterien am Straßenrand entdeckt.

Ein Leistungskurs Musik beschäftigt sich mit „Musiktherapie“ und musiziert regelmäßig mit den behinderten Menschen eines Wohnheims – denn die wenigsten BewohnerInnen haben Kontakt zu Menschen außerhalb des Wohnheims.

  

Foto: Beltz Verlag.

Seifert, A., Zentner, S. & Nagy, F. (2012). Praxisbuch Service-Learning. »Lernen durch Engagement« an Schulen. Weinheim: Beltz.

 

Das Praxisbuch Service-Learning zeigt anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Schulformen, wie gesellschaftliches Engagement mit schulischem Lernen verbunden werden kann. Von der organisatorischen Planung eines Service-Learning-Vorhabens bis zur pädagogischen Umsetzung im Verlauf gibt das Buch zahlreiche Anregungen und Ideen für die eigene Arbeit. Das Buch beruht auf dem gesammelten Erfahrungsschatz der Schulen und Partner aus dem Netzwerk Lernen durch Engagement und beinhaltet einen umfangreichen Material- und Methodenteil aus der Praxis für die Praxis.

 

Wenn Sie Interesse am Buch haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: info@lernen-durch-engagement.de        

  

Hier können Sie einen ersten Blick ins Buch werfen: http://www.beltz.de/de/paedagogik/beltz-paedagogik/paedagogik-katalog/titel/praxisbuch-service-learning

 

Service-Learning an Schulen

Lernen durch Engagement [Abk. LdE, engl. Service-Learning] ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von SchülerInnen mit fachlichem Lernen verbindet.
 
(Seifert, Zentner & Nagy, 2012; Seifert & Zentner, 2010)

 

Das heißt:

  • SchülerInnen setzen sich für das Gemeinwohl ein.
  • Sie tun etwas für andere oder die Gesellschaft.
  • Sie engagieren sich aber nicht losgelöst oder zusätzlich zur Schule, sondern als Teil von Unterricht und eng verbunden mit dem fachlichen Lernen.
  • Das Engagement der Schüler wird im Unterricht geplant, reflektiert und mit Inhalten der Bildungs- und Lehrpläne verknüpft.

 

Ausführliche Informationen finden sie hier:

   

Literatur:

Seifert, A., Zentner, S. & Nagy, F. (2012). Praxisbuch Service-Learning. "Lernen durch Engagement" an Schulen. Weinheim: Beltz.

  

Seifert, A. & Zentner, S. (2010). Service-Learning – Lernen durch Engagement: Methode, Qualität, Beispiele und ausgewählte Schwerpunkte. Eine Publikation des Netzwerks Lernen durch Engagement. Weinheim: Freudenberg Stiftung. [hier zum Download verfügbar]

 

Service-Learning an Universitäten

Auch an Universitäten gibt es die Lehrmethode Service-Learning: Gemeinnütziges Engagement von Studierenden wird mit wissenschaftlichen Seminarinhalten verknüpft. So übernehmen die Studierenden Verantwortung in der Gesellschaft und können zugleich die fachlichen Inhalte anschaulicher und besser verarbeiten. Mehr zu Service-Learning an Universitäten erfahren Sie [hier].

 

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